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Jeder (selbst der sprichwörtliche "Kaiser") tut es! Keiner spricht darüber! Solche Animositäten können wir uns leider nicht leisten. Stuhlgang und Stuhl prägen unser tägliches Leben. Sie beeinflussen unsere Erwerbstätigkeit, unsere Urlaubsplanung, unsere Teilnahme an kulturellen Veanstaltungen. Sobald wir die gewohnte Umgebung verlassen, in der alles Notwendige für uns bereitliegt, beginnen die Probleme. Unser Dünndarm, der sich bis zur Operation (Kolektomie) nur um die Verwertung der Nahrung gekümmert hat, erledigte seine Aufgabe nach dem Motto " Nach mir die Sintflut! " und so macht er es auch weiterhin. Das werden wir ihm wohl nicht mehr abgewöhnen! Es ist aber leider nicht die Menge des Stuhls, die uns die wahren Probleme verursacht, sondern seine Aggressivität! Weil wir gerade " in medias res " sind: Mit der Operation haben wir uns nicht nur vom Dickdarm, sondern auch von der " Wurstform " verabschiedet. Wir produzieren nur noch wässrige Lösungen oder Brei! Letzterer haftet besonders gut und verdaut eifrig unsere Hautoberfläche, wenn wir ihn nicht sofort entfernen. Da geht es oft - vor allem, wenn wir wieder mal wund sind - um Sekunden! Also: Wischen und waschen oder, wenn es gerade weh tut, gleich die Handbrause nehmen, lauwarm oder kalt. Und unterwegs, wenn wir keine Toilette mit Waschgelegenheit parat haben? Da müssen wir uns zur Endreinigung mit feuchtem Toilettenpapier behelfen. Das kann aber nur eine Notlösung sein, weil diese meist eine Vielzahl von chemischen Stoffen und Parfüm enthalten, die wir an dieser Stelle auf Dauer gar nicht brauchen können. Babypflegetücher wären schonender. Aber die können wir, wenn nicht aus Papier, nicht über die Toilette entsorgen. Wer wegen der Viskosität seiner Ausscheidungen Probleme mit der Dichtigkeit hat (Inkontinenz), der sollte mit seinem Arzt über ein Beckenbodentraining reden. Für alle Empfehlungen gilt: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wir empfehlen das Waschen nach jedem Stuhlgang.
Hygiene, zum Zweiten ... Zuerst die gute Nachricht: Für viele Behinderten-Toiletten gibt es einen Generalschlüssel, den man erwerben kann! Wo? Beim Verein "Club Behinderter und ihrer Freunde"! Verschließbare Toiletten schränken den Kreis der Benutzer ein und das ist gut so. Und die schlechte Nachricht: Auch unter den Benutzern von Behinderten-Toiletten gibt es Ferkel! Das reicht zu diesem Thema, nur noch: Wer Toilettenrand und Brille nicht nur reinigt, sondern auch desinfiziert, der erledigt das bitte nur vor der Benutzung und verzichtet danach auf die Desinfektion. Wir wissen nicht, wer nach uns kommt. Vielleicht ist diese Person gerade gegen unseren Kampfstoff allergisch! Die Hitparade Behindertentoiletten und Toiletten in
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