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Operation
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Kolektomie und Ileoanostomie und "The Days After"
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| aktualisiert am 09.02.2010 |
| Generalfrage: | Kann ich ohne Dickdarm leben?
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| Antwort: | Ja.
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| Genauer: | Kann ich ohne Dickdarm ein "lebenswertes Leben" führen?
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| Antwort: | Ja.
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| Und: | Kann ich nach der Operation leben wie vor der Operation?
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| Antwort: | Wahrscheinlich können wir modernen Menschen auf 75 Prozent unseres Dickdarms verzichten, denn wir sind ja keine Jäger und Sammler mehr und ernähren uns inzwischen ganz anders und - in unseren Breiten - mehr als ausreichend.
Aber der Dickdarm hat noch ein paar weitere Aufgaben, die wir erst so richtig zur Kenntnis nehmen, wenn sie nicht mehr erledigt werden!
Eigentlich kann man leben wie vor der Operation. Es wird nur komplizierter!
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Lesen Sie einfach weiter, dann können Sie sich Ihre Fragen vielleicht selbst beantworten.
Warum diese Website?
Die Informationen zum Thema "Kolektomie" und "Ileoanostomie" sind vielfältig, durchweg arg technokratisch, meist nicht auf eigenen Erfahrungen basierend und hin und wieder sogar zur Abschreckung geeignet.
Auf diesen Seiten wird deshalb, wo möglich, Positives berichtet, und zwar von Betroffenen mit eigenen individuellen Erfahrungen.
Es wird aber auch nichts beschönigt.
Für wen ist diese Website gedacht?
Für Mitmenschen, die eine operative Entfernung des gesamten Dickdarms (Kolektomie) und die Verbindung des Dünndarms mit dem Mastdarm/Enddarm (Ileoanostomie) oder gleich mit dem Anus erst kürzlich erfahren haben, oder für solche, die diese Operation noch vor sich haben, und vor allem für solche Mitmenschen, die sich auf ärztlichen Rat hin entscheiden müssen, ob sie sich so einer Operation unterziehen wollen.
Wer berichtet auf diesen Seiten?
Betroffene, die ihre individuellen Erfahrungen weitergeben.
Viele Erkrankungen des menschlichen Verdauungssystems können zu dieser Operation führen.
Diese Grunderkrankungen sind jedoch nicht Thema dieser Website.
Diese Seiten beschreiben ausschließlich die Folgen der Operation und geben individuelle Erfahrungen wieder.
Diese Website wird von Laien betrieben.
Deshalb gilt: Bitte kritisch lesen und im Zweifel ärztlichen Rat einholen!
Jeder kann anders reagieren!
Außerdem hat jeder seine sonstigen Gebrechen zu berücksichtigen und ist dafür selbst verantwortlich!
Wir bieten keine Universalrezepte - wir wollen nur Mut machen.
Unsere Erklärungsversuche können gelegentlich neben der wissenschaftlichen Erkenntnis liegen, weil unsere Quellen nur die allgemein zugänglichen sind.
Aber vermutlich wollen unsere Besucher nicht Medizin studieren, sondern ohne Dickdarm zurechtkommen.
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Verbesserungsvorschläge sind willkommen!
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Falls auf dieser Website Marken und Produkte genannt werden, so heißt das nicht, dass nichtgenannte Marken und Produkte ungeeignet wären, sondern dass wir das nicht wissen bzw. damit keine Erfahrungen gemacht haben.
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noch was zu dem Thema
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Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Welche Darm-Funktionen gehen - insbesondere anfangs - durch die Operation verloren bzw. werden stark eingeschränkt?
| | Sammeln des Stuhls
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| | Entwässerung des Stuhls
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| | Abbau und Recycling der Verdauungsstoffe
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| | Abbau der Verdauungsgase
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| | Verdauung bestimmter Nahrungsbestandteile
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| | Rück- und Gewinnung bestimmter Mineralien und Vitamine
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Was bedeutet das für uns?
| | Das bedeutet,
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| | dass wir die gewohnte Ernährung umstellen müssen.
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| | dass wir bis an unser Lebensende mit einem permanenten Durchfall leben müssen.
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| | dass wir innerhalb von 24 Stunden oft eine Toilette aufsuchen müssen.
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| | dass wir nachts nicht mehr durchschlafen können.
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| | dass wir jederzeit und an jedem Ort binnen 30 bis 60 Minuten eine freie und geeignete Toilette finden müssen.
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| | dass wir bis an unser Lebensende mit einer drohenden Entzündung am After kämpfen müssen.
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Nach dieser Operation sind wir behindert wie es in § 2 Sozialgesetzbuch SGB IX definiert ist.
Bitte nicht schockiert sein, sondern weiterlesen!
Sie werden erkennen, dass diese Probleme zu meistern sind.
Unsere Behinderung könnte man neudeutsch als outdoor-Behinderung bezeichnen, denn die meisten unserer Probleme beginnen nach dem Verlassen unserer Wohnstätte ("Teilnahme am Leben in der Gesellschaft", § 2 SGB IX).
"Goldene" Regeln nach Dickdarm-Verlust
Regel No 1: | Wir müssen Geduld haben!
Manche der Aufgaben des abwesenden Dickdarms übernimmt - wenn auch nicht so wirkungsvoll - das Dünndarm-Ende. Zumindest wird es von ihm erwartet und häufig kommt es auch so. Das dauert aber!
Und je älter der Darm, desto länger dauert dieser Vorgang: Ab 40 gilt der Darm als alt!
Beachte: Wir messen die Fortschritte in Monaten - mindestens!
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Regel No 2: | Wir müssen die Einnahme von Kohlensäure vermeiden!
Die in Getränken gebundene Kohlensäure geht wieder in ihren gasförmigen Zustand über und dehnt sich dabei aus. Nur einen Teil entfernen wir durch Aufstoßen (Rülpsen), der Rest wandert in den Darm und dann nur noch in eine Richtigung!
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Regel No 3: | Wir müssen auf Hygiene nach dem Stuhlgang achten!
Unter Hygiene verstehen wir das anschließende Waschen der betroffenen Hautpartien mit Wasser und einem hautfreundlichen Reinigungsmittel, z.B. Seife.
Unter Hygiene verstehen wir auch, dass wir den Ort des Geschehens nicht in schlimmerem Zustand verlassen als wir ihn vorgefunden haben. Andere Leute haben auch Probleme!
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Regel No 4: | Wir müssen Körperflege betreiben!
Wegen der infolge der Operation eingeschränkten Funktionen unseres Verdauungssystems ist unser Stuhl durchaus noch verdauungsfähig und greift recht schnell unsere Hautoberfläche an, wo er mit ihr in Berührung kommt.
Da hilft nur sofortiges Entfernen (Regel No 3) und Eincremen mit bestimmten Salben.
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Regel No 5: | Wir müssen regelmäßig ein Sitzbad nehmen!
Ein heißes Vollbad wirkt entspannend. Das kann man von einem lauwarmen 10-Liter Sitzbad nicht gerade behaupten.
Aber die Inhaltsstoffe bewirken wahre Wunder bei der Regenerierung unserer ständig angegriffenen Hautpartien an der bekannten Stelle.
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Regel No 6: | Wir müssen genügend trinken!
Unser Stuhl wird nicht mehr so gut entwässert. Es wird mehr Flüssigkeit (zugeführte Flüssigkeit und Körperflüssigkeit) mit dem Stuhl ausgeschieden und nicht mehr dem Körper zurückgeführt.
Das müssen wir durch vermehrtes Trinken ausgleichen. Zwei bis drei Liter am Tag sind empfohlen.
Wenn wir zu wenig trinken, dann schädigen wir auf Dauer unsere Nieren oder trocknen aus (Dehydrierung!), s.a. " Essen und Trinken "
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Regel No 7: | Wir müssen regelmäßig die Elektrolyte überprüfen lassen!
Unser Stuhl wird nicht mehr so gut recycled und lebensnotwendige Mineralien werden vermehrt ausgeschieden. Bei falscher Ernährung kann es zu Mangelerscheinungen kommen.
Kontrolle ist wichtig!
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Regel No 8: | Wir dürfen (!) und sollen alles essen was uns schmeckt!
Wir merken dann schon ob wir es vertragen!
Ein freiwilliger Verzicht ist leichter zu ertragen als ein vorgeschriebener.
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Regel No 9: | Wir besorgen uns einen NaBUKo!
Früher war das Ding zur Aufnahme bestimmter Utensilien gedacht und wurde am Handgelenk getragen.
Für unsere Zwecke reicht das nicht mehr, aber ein Koffer muss es auch nicht sein - ein kleiner modischer Rucksack reicht aus. Es schont ungemein die Nerven, wenn wir wissen, dass wir alles dabei haben!
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Regel No 10: | Wir führen ein Ernährungstagebuch!
Kurz nach der Operation scheinen wir gar nichts mehr zu vertragen. In dieser Ernährungsphase können schriftliche Aufzeichnungen über die genossenen Speisen, ihre Bestandteile und vor allem die jeweiligen Folgen für die Verdauung hilfreich sein.
Aus psychologischen Gründen sollten wir allerdings irgendwann wieder damit aufhören. Die Probleme erscheinen uns mit der Zeit kleiner und schließlich gibt es noch andere wichtige Dinge in unserem neuen Leben.
Die Wechselbeziehung zwischen Psyche und Verdauung ist erstaunlich groß.
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Tipps vom Praktiker:
Für alle Tipps gilt: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Status Lebensalter bei OP: 40 - 50 Zeit seit OP: 1 Jahr kein Stoma kein Enddarm mehr Pouch: ja Dünndarm erhalten Vorerkrankung: Darmkrebs
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Wenn ich einen Fastentag einlege, geht es mir einige Tage besser. (Anm: Trinken nicht vergessen!)
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Status Lebensalter bei OP: 50 - 60 Zeit seit OP: 3 - 4 Jahre kein Stoma >10 cm Enddarm Pouch: nein Dünndarm erhalten Vorerkrankung: Darmkrebs
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Weil ich selten durchschlafe, habe ich untertags immer wieder Müdigkeits-Attacken.
Da sucht man sich am Besten eine ruhige Ecke und einen stabilen und gepolsterten Untergrund.
Auf den Rücken legen, die Hände am Mittelscheitel verschränken und die Ellbogen auflegen: Das weitet den Brustkorb und erleichtert das Atmen.
Eine Wolldecke hält uns warm.
Nach ein wenig Übung stellt man plötzlich fest, dass man gerade geträumt hat. Dabei sind erst 10 Minuten vergangen und die Müdigkeit ist weg!
Dann muss man aber aufstehen, sonst wird es eine (1) Stunde und man ist wie erschlagen.
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Status Lebensalter bei OP: 50 - 60 Zeit seit OP: 3 - 4 Jahre kein Stoma >10 cm Enddarm Pouch: nein Dünndarm erhalten Vorerkrankung: Darmkrebs
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Ich habe mir den Morgenkaffee abgewöhnt und bin auf Schwarztee umgestiegen. Zum Süßen nehme ich Süßstoff, welchen ich gut vertrage.
Der Rest-Tee füllt eine 1-Liter-Thermoskanne und reicht mir bis zur Mittagspause.
Dadurch schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe:
Der Tee hält mir den Vormittag häufig frei von zusätzlichen "Zwischenspurts" auf die bekannte Örtlichkeit und gegen Mittag habe ich bereits mehr als ein Drittel des angestrebten Flüssigkeitskonsums (3 Liter) erreicht.
Die volle Menge schaffe ich trotzdem nicht immer.
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Status Lebensalter bei OP: 20 bis 30 Zeit seit OP: mehr als 10 Jahre kein Stoma kein Enddarm mehr Pouch: ja Dünndarm erhalten Vorerkrankung: Colitis ulcerosa
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Ich vertrage sehr gut die chinesische Küche. Sie ist leicht verdaulich. Auch Sauerkraut reinigt den Darm und danach treten keine Blähungen auf. (Dies war ein Tip eines Professors der Vitalisklinik in Bad Hersfeld. Ich hielt es erst für einen Scherz, aber es wirkt tatsächlich!)
- s.a. "Kartoffelrezept"
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Status Lebensalter bei OP: 50 - 60 Zeit seit OP: 4 - 5 Jahre kein Stoma >10 cm Enddarm Pouch: nein Dünndarm erhalten Vorerkrankung: Darmkrebs
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Wer die anfängliche schlimme Phase überwunden hat und nun glaubt, künftig ohne sein geliebtes tägliches Bierchen (Einzahl !!) nicht mehr weiterleben zu können, der nehme eine Flasche Bier und stelle sie geöffnet in den Kühlschrank. Gut gekühlt ist der Inhalt auch am nächsten Tag noch genießbar, schadet uns aber nicht mehr so sehr. Weißbier oder ein frisch gezapftes Pils mit königlicher Schaumkrone kennen wir besser nicht!
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nicht selbst betroffen, aber mitfühlend
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Ich bin Hebamme und kenne das Sitzbadproblem aus einer etwas anderen Sicht. Ich empfehle den Frauen eine handelsübliche Plastikeinkaufstüte über die Klobrille zu ziehen. Dann die Vertiefung im Klobrillenloch etwas nach unten drücken und das Ganze mit dem angemischten Wasser-Badezusatzgemisch füllen. Man braucht sehr wenig Wasser und hat deswegen sehr viel von einem Beutel Tannolact®. Man sitzt in der Regel hervorragend und wenn man fertig ist, kann man die Tüte einfach langsam von der Klobrille ziehen und das Wasser läuft gleich ab. Ohne Sauerei, Druckstellen oder Überflutungen.
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Status Lebensalter bei OP: unter 20 Zeit seit OP: mehr als 10 Jahre kein Stoma kein Enddarm mehr Pouch: ja Dünndarm erhalten Vorerkrankung: Colitis ulcerosa
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Ich bin sicher ein Sonderfall unter den pouch-Operierten, da ich ein Jahr nach der (in punkto Kontinenz und Schließmuskelfunktion nicht wirklich funktionierenden) OP einen Darmverschluss hatte und sich wie ein Wunder bei mir eine Dauerkontinenz eingestellt hat, ich aber nur mit dem Einführen eines Katheters entleeren kann, was meinen Alltag seit über 20 Jahren natürlich sehr erleichtert.
Zu unterschätzen ist meiner Erfahrung nach nicht die verminderte Immunkraft des Körpers ohne Dickdarm. Hier hatte ich in der Folge die größten Probleme, denen ich nur mit einer Ernährungsumstellung ohne Zucker, Alkohol, wenig Milchprodukten (allerdings erfolgreich) begegnen konnte.
Diese Ernährungsumstellung hatte auch positive Auswirkungen auf die gesamte Verdauung.
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Status Lebensalter bei OP: 50 - 60 Zeit seit OP: 4 - 5 Jahre kein Stoma >10 cm Enddarm Pouch: nein Dünndarm nicht mehr vollständig Vorerkrankung: Darmkrebs
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Seit der letzten Vorsorgeuntersuchung durch meinen Chirurgen nehme ich auf sein Anraten hin regelmäßig Flohsamenschalen. Seitdem kann ich nachts öfters länger schlafen und ich erpare mir manchen Gang auf die Toilette. Das Mittel bewirkt natürlich keine Wunder und kann meinen Dickdarm nicht ersetzen. Aber bei regelmäßiger Einnahme - bei mir 9:00 Uhr, 15:00 Uhr, 21:00 Uhr - kann ich nach wenigen Tagen eine Verbesserung der Gesamtlage erkennen. Sobald ich die Einnahme aussetze, ist es vorbei mit der positiven Wirkung und sie muss sich wieder neu aufbauen. Ich kann das Mittel nur empfehlen - allerdings muss der behandelnde Arzt die Einnahme verantworten. Das Schlucken gestaltet sich ohne Probleme, wenn man nach dem Anrühren des Portionsbeutels 2 Minuten wartet und dann nochmals umrührt.
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Status Lebensalter bei OP: 50 - 60 Zeit seit OP: 2 - 3 Jahre kein Stoma kein Enddarm mehr Pouch: ja Dünndarm noch vollständig Vorerkrankung: Colitis ulcerosa
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Sehr einfach, aber wirksam sind Kochrezepte aus dem südlichen Afrika: Reis mit Huhn oder gedünstetem Fisch oder Nudeln mit Gemüsesugo, - s.a. "Rezepte für Reisgerichte"
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Diese Website lebt von den Erfahrungen Betroffener und wird laufend aktualisiert:
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